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Doppelbesteuerungsabkommen
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben mit über 130 Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (Lister der Länder mit DBA).
Firmengründung in Dubai
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten in Dubai ein Unternehmen zu gründen und in den Besitz eines Visums zu kommen.
Mainland Company
Eine Mainland Company ist ein Unternehmen, das im DED (Department of Economic Development) der Vereinigten Arabischen Emirate registriert ist. Je nach Geschäftsaktivität wird Ihnen eine passende Lizenz ausgestellt und Sie sind berechtigt sowohl in den VAE sowie international tätig zu werden. Sie können außerdem eine Haftungsbeschränkung wählen. Die Lizenzen müssen jährlich erneuert werden.
Freezone Company
Verschiedene Gebiete innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate wurden zu sogenannten Freihandelszonen ernannt. In der Freihandelszone sind die bürokratischen Abläufe vereinfacht, es bestehen keine Handlungsbeschränkungen, es gibt keine Zölle und auch keine Steuern. Somit ist die Freihandelszone ein gesonderter Niederlassungsbereich für Freezone Gesellschaften/ Unternehmen.
Visa-Optionen
Immer mehr Menschen entdecken die Emirate auch als attraktiven Wohnort und Lebensmittelpunkt für sich. Um sich dauerhaft in den Emiraten aufhalten zu dürfen, wird ein Visum benötigt. Es gibt sowohl für Unternehmer, Investoren, Freelancer aber auch für Familienangehörige vielzählige Visa-Optionen. Je nach Art des Visums variiert die Dauer der Gültigkeit für wenigen Wochen bis zu 10 Jahren.
Vorteile auf einen Blick
Sehen Sie sich gerne die folgenden Präsentation an:
Wir beraten Sie gerne und finden die passende Lösung für Ihre Firmengründung im Ausland – vertraulich, rechtskonform & transparent.
| Steuerart | Details |
|---|---|
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Einkommenssteuer |
Keine persönliche Einkommenssteuer in den VAE. Gewinne oder Dividenden, die Sie als Unternehmer erhalten, werden nicht besteuert. |
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Körperschaftssteuer |
Seit Juni 2023 gilt eine Körperschaftssteuer von 9% auf das steuerpflichtige Einkommen über 375.000 AED (ca. 100.000 USD) pro Jahr. Einkommen darunter sind steuerfrei. |
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Unternehmen in Free Zones können von Steuerbefreiungen profitieren, wenn sie keine Geschäfte mit dem Mainland tätigen. |
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Mehrwertsteuer (VAT) |
Seit 2018 wird eine Mehrwertsteuer von 5% auf die meisten Waren und Dienstleistungen erhoben. Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 375.000 AED müssen sich für VAT registrieren. |
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Bestimmte Sektoren wie Bildung, Gesundheitswesen und einige Finanzdienstleistungen sind von der VAT ausgenommen oder nullbesteuert. |
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Kapitalertragssteuer |
Keine Kapitalertragssteuer oder Vermögenssteuer. Das macht Dubai besonders für Investoren attraktiv. |
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Doppelbesteuerungsabkommen |
Die VAE haben mit vielen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, obwohl derzeit kein DBA zwischen den VAE und Deutschland in Kraft ist. |
Zum Thema Firmengründung im Ausland gibt es viele Vorurteile und Mythen. Viele falsche Informationen haben sich über Jahre durchgesetzt. Wir möchten Ihnen daher einen Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema Firmengründung im Ausland geben.
Vor der Gründung eines Unternehmens ist eine Beratung unumgänglich.
Gerne senden Sie wir Ihnen ein unverbindliches Angebot zu. Eine kurze Erstberatung per E-Mail ist kostenfrei und unverbindlich – Sie können daher nur profitieren.
Jeder, einschließlich Ausländer, kann eine Firma in Dubai gründen, wobei in manchen Fällen (z. B. im Mainland) ein lokaler Partner erforderlich sein kann, während Free Zones 100% ausländisches Eigentum erlauben.
Die Kosten für eine Firmengründung in Dubai variieren je nach Zone und Branche, liegen aber typischerweise zwischen 10.000 und 50.000 AED (ca. 2.500 bis 13.000 USD), inklusive Lizenzgebühren und Registrierung.
Eine Free Zone ist ein spezieller Wirtschaftsbereich in Dubai, der Unternehmen Steuerbefreiungen, 100% ausländisches Eigentum und vereinfachte Gründungsprozesse bietet, oft auf bestimmte Branchen spezialisiert.
Die Dauer für eine Firmengründung in Dubai beträgt in der Regel 1 bis 4 Wochen, abhängig von der Zone (Free Zone oder Mainland) und der Komplexität des Prozesses.
Zu den besten Free Zones in Dubai gehören die Dubai Multi Commodities Centre (DMCC), Jebel Ali Free Zone (JAFZA) und Dubai Internet City, je nach Branche wie Handel, Technologie oder Logistik.
Für eine Firmengründung in Dubai werden typischerweise ein ausgefülltes Antragsformular, Passkopien der Eigentümer, ein Businessplan, Nachweis des Handelsnamens und je nach Zone weitere spezifische Dokumente benötigt.
Wichtige Informationen zu den häufigsten Fragen:
In vielen Fällen ja – insbesondere bei Beteiligung, Organstellung oder wirtschaftlicher Kontrolle. Maßgeblich sind die tatsächlichen Umstände (nicht nur die formale Struktur). Stiftungen können hier Abhilfe schaffen!
Ja. Eine Anzeigepflicht kann unabhängig davon bestehen, ob bereits Ausschüttungen erfolgt sind. Entscheidend sind Beteiligung/Einfluss und ggf. wirtschaftliche Berechtigung. Stimmrechte, die Stiftungen halten, können mitunter zu entscheindenden Ausnahmen führen.
Häufig ja, sofern Ihnen die Gesellschaft wirtschaftlich zuzurechnen ist oder Sie maßgeblichen Einfluss ausüben(mittelbare Beteiligung, Treuhand-/Nominee-Konstellationen etc.).
Je nach Sachverhalt kommen Bußgelder wegen Pflichtverletzungen sowie – bei Steuerverkürzung – steuerstrafrechtliche Konsequenzen in Betracht; zusätzlich regelmäßig Nachzahlungen und Zinsen.
In vielen Fällen ist es möglich über geeignete Strukturen Vermögen anzuhäufen und erst im Ausschüttungsfall oder durch spätere Verlagerung des Wohnsitzes Steuervorteile zu erzielen.
Vor der Gründung eines Unternehmens ist eine Beratung unumgänglich.
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