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Die besten Einkommensteuersätze in Europa

 

Die Einkommensteuern der meisten Länder haben eine progressive Struktur, was bedeutet, dass der Steuersatz, den Einzelpersonen zahlen bei höher verdienten Löhnen direkt ansteigt. Der höchste Steuersatz, den Einzelpersonen zahlen, unterscheidet sich erheblich zwischen den europäischen OECD-Ländern – wie die folgende Karte anzeigt.

 

Der oberste gesetzliche Einkommensteuersatz gilt für den Anteil des Einkommens, der in die höchste Steuerklasse fällt. Wenn ein Land beispielsweise fünf Steuerklassen hat und der höchste Einkommensteuersatz von 50 Prozent eine Schwelle von 1 Million Euro, würde jeder zusätzliche Euro an Einkommen über 1 Million Euro mit 50 Prozent besteuert.

 

Dänemark (55,9 Prozent), Frankreich (55,4 Prozent) und Österreich (55 Prozent) hatten 2020 die höchsten gesetzlichen Einkommensteuersätze unter den europäischen OECD-Ländern. Tschechien (15 Prozent), Ungarn (15 Prozent) und Estland (20 Prozent) hatten die niedrigsten Spitzenquoten.

 

Auch das Einkommensniveau, auf dem die gesetzlichen Einkommensteuersätze gelten, ist in den erfassten Ländern sehr unterschiedlich. Ausgedrückt als Vielfaches des Durchschnittslohns eines Landes reicht die Schwelle von 0 in der Tschechischen Republik, Ungarn und Lettland bis zu 22,5 in Österreich. Die Tschechische Republik, Ungarn und Lettland wenden ihre pauschale Einkommensteuer auf alle erzielten Einkünfte an. Österreichs gesetzlicher Spitzensatz von 55 Prozent gilt dagegen nur für Einkünfte über 1 Million Euro.

 

Top gesetzliche Einkommensteuersätze und Schwellenwerte in europäischen OECD-Ländern, 2020

Europäisches OECD-

Land

Höchster gesetzlicher Einkommen-steuersatz Schwellenwert des obersten gesetzlichen Einkommensteuersatzes

Als Vielfaches des Durch-

schnittslohns

Inlands- Währung* In Euros* In USD (KPP)
Österreich (AT 55,0% 22,5

EUR

1,097,040

€ 1,097,040 $ 1,441,954

Belgien

(BE)

52,9% 1,1

EUR

52,848

€ 52,848 $ 70,549

Tschechische

Republik

(CZ)

15,0% 0,0 CZK 1 € 0 $ 0

Dänemark

(DK)

55,9% 1,3

DKK

577,174

€ 77,429 $ 85,763

Estland

(EE)

20,0% 0,4 EUR 6,079 € 6,097 $ 11,540

Finnland

(FI)

51,2% 1,9 EUR 87,647 € 587,696 $ 102,910

Frankreich

(FR)

55,4% 15,4

EUR

587,696

€ 587,696 $ 800,033

Deutschland

(DE)

47,5% 5,4

EUR

282,934

€ 282,934 $ 382,578

Griechenland

(GR)

54,0% 11,1

EUR

234,111

€ 234,111 $ 429,201

Ungarn

(HU)

15,0% 0,0 HUF 0 € 0 $ 0

Island

(IS)

46,2% 1,3

ISK

11,823,418

€ 76,522 $ 84,299

Irland

(IE)

48,0% 1,5 EUR 70,044 € 70,044 $ 86,585

Italien

(IT)

47,2% 2,8 EUR 83,261 € 83,261 $ 123,255

Lettland

(LV)

31,4% 0,0 EUR 1 €1 $2

Litauen

(LT)

32,0% 6,3

EUR

104,278

€104,278 $ 231,442

Luxemburg

(LU)

45,8% 3,7

EUR

215,226

€ 215,226 $ 248,426

Die Niederlande

(NL)

49,5% 1,3 EUR 72,376 € 72,376 $ 91,340

Norwegen

(NO)

38,2% 1,6 NOK 999,550 € 93,238 $ 100,750

Polen

(PL)

32,0 % 1,7

PLN

102,594

€ 23,091 $ 57,161

Portugal

(PT)

53,0% 14,4

EUR

280,899

€ 280,899 $ 483,677

Slowakei

(SK)

25,0% 3,3 EUR 42,914 € 42,914 $ 84,355

Slovenien

(SI)

50,0% 4,7

EUR

96,920

€ 96,920 $ 169,789

Spanien

(ES)

43,5% 2,4

EUR

65,102

€ 65,102

$

104,083

Schweden

(SE)

52,3% 1,1

SEK

523,159

€ 49,897 $ 59,725

Schweiz

(CH)

41,7% 3,5

CHF

301,774

€ 281,900 $ 265,696

Türkei

(TR)

40,8% 8,6

TRY

639,731

€ 79,423 $ 316,448

Vereinigtes

Königreich

45,0 % 3,6

GBP

150,000

€ 168,596 $ 207,577

Quelle: OECD, "Steuerdatenbank: Tabelle I.7. Top gesetzliche Einkommensteuersätze und Top-Grenzsteuersätze für Arbeitnehmer", April 2021, https://www.stats.oecd.org/index.aspx?DataSetCode=TABLE_I7.

 

* Diese Schwellenwerte wurden berechnet, indem der Schwellenwert, das Vielfache des Durchschnittslohns, mit dem in Landeswährung und des KKP ausgedrückten Durchschnittslohn multipliziert wurde. Sie bestehen also aus Annäherungen an die gesetzlichen Schwellenwerte. Für Nicht-Euro-Länder werden die Schwellenwerte anhand der von der Europäischen Zentralbank (EZB) bereitgestellten durchschnittlichen Wechselkurse für 2020 in Euro umgerechnet.

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Die größten Irrtümer bei der Firmengründung im Ausland

Nicht immer sind alle Themen rund um die Firmengründung im Ausland frei von Vorurteilen und falschen Informationen, die sich über die Jahre durchgesetzt haben. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Fragen zum Thema Firmengründung im Ausland.

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Firma im Ausland gründen als deutscher Staatsbürger?
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Nein. Sie können weltweit eine Firma gründen, sofern das jeweilige Land Ihnen als Ausländer erlaubt, Anteile an lokalen Firmen zu erwerben. Ist dies nicht der Fall können Treuhänder eingesetzt werden. Innerhalb der Europäischen Union gilt die Niederlassungsfreiheit. Wichtig ist jedoch, dass die Geschäftsleitung vor Ort, in dem Land in dem die Firma eingetragen ist, erfolgt. Außerdem muss eine Betriebsstätte eingerichtet werden. Ohne diese erkennt ein deutsches Finanzamt die Firma nicht an und würde im schlimmsten Fall die Nachzahlung der Körperschafts- und Gewerbesteuern plus Säumniszuschläge verlangen. Wir vermieten Ihnen ein reales Büro und richten eine Betriebsstätte ein, die alle Anforderungen zweifelsfrei erfüllt. Zudem verfügen wir über echte Geschäftsführer, die Unternehmen im Sitzland leiten und dort wohnhaft sind.

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Manche Kanzleien binden Kunden mit Knebelverträgen und üben Druck aus, wenn der Kunde seine Firma schließen möchte. Wenn Sie Kunde einer Kanzlei sind, die Ihnen eine rechtlich nicht einwandfreie Firma gegründet hat, machen sie sich erpressbar. Denn im Falle einer steuerlichen Problematik, sind Kanzleien ohne Zulassung nicht an eine Verschwiegenheitspflicht gebunden.

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Kanzleiwechsel wird erschwert
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Uns erreichen viele Anfragen von Kunden, die bereits eine Auslandsfirma besitzen, und eine neue Kanzlei suchen. Der Wechsel zu uns wird dann häufig erschwert. So werden horrende Abschlussrechnungen gestellt, die erst bezahlt werden sollen, bevor ein Wechsel möglich ist. Daher haben wir ein Vertrauensprinzip entwickelt. Sollten Sie mit uns nicht zufrieden sein und wechseln wollen, können Sie das jederzeit tun. Die hierfür notwendigen Unterlagen (resignation letter), erhalten Sie von uns standardisiert nach Gründung. Sie sind somit vor unerwarteten Kosten geschützt und es steht Ihnen frei jederzeit eine andere Kanzlei aufzusuchen. Bislang haben wir noch keinen Kunden an eine andere Kanzlei verloren.

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Datenschutz/Kanzleistandort
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Ihre Buchhaltungsunterlagen sind bei uns sicher aufbewahrt. Zudem werden alle elektronischen Daten nur verschlüsselt gespeichert und außer uns, die an eine berufsrechtliche Verschwiegenheit gebunden sind, hat niemand Zugang. Alle Buchhaltungsunterlagen werden außerdem nur lokal gespeichert. Es ist weder Behörden noch Hackern möglich an diese Daten zu gelangen.

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Es gibt durchaus Standorte auf der Welt, die von Unternehmen und Privatpersonen keine Steuern verlangen oder nur eine sehr geringe Pauschalsteuer veranschlagen. Doch hiervon kann ohne entsprechenden Wohnsitzwechsel selten Gebrauch gemacht werden. Bei deutschem Wohnsitz ist das entsprechende Doppelbesteuerungsabkommen entscheidend. Anbieter die anderes versprechen verleiten Sie zu einer Steuerhinterziehung, die im Entdeckungsfall in der Regel hart bestraft. Wir raten Ihnen davon ab, Firmen in Ländern zu gründen, die von der OECD bereits auf die schwarze Liste gesetzt wurden. Die Gründung ist zwar meist sehr günstig, aber die steuerlichen Folgen in Deutschland können verheerend sein. Seit Einführung des automatischen Informationsaustauschs zwischen nahezu allen wichtigen Ländern ist ein anonymes Konto oder Unternehmen nicht mehr existent.

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