Steuervermeidung im Jahr 2020 – Ist eine Steuerersparnis überhaupt noch möglich?

Wir sind eine Kanzlei, sie sich auf die Steueroptimierung optimiert hat. Unsere Kundschaft sitzt in deutschsprachigen Ländern und ist global verteilt. So betreuen wir Klienten aus den verschiedensten Ländern erfolgreich bei der Auslandsexpansion und Steueroptimierung.

Hinweis: Dieser Artikel richtet sich an Unternehmer und Freiberufler, sowie vermögende Privatpersonen. Arbeitnehmer können den folgenden Informationen nichts für sie verwertbares entnehmen.

  1. Kurzer Rückblick
  2. Besteuerung von Kapitalgewinnen einer Kapitalgesellschaft
  3. Steuergünstige Länder
  4. Wohnsitz Deutschland – Gesellschaft im Ausland
  5. Wohnsitz außerhalb Deutschland

Ein kurzer Rückblick
Vor einigen Jahren gab es eine Vielzahl Länder, die “anonyme Konten” eröffnet haben und es damit auch Unternehmern ermöglicht haben, Vermögen zu verschleiern und u.a. Steuern zu hinterziehen. Es war den heimischen Finanzbehörden nicht möglich zu erfahren, wer sich hinter einem Treuhänder verbirgt und damit war eine Besteuerung der Erträge im Heimatland der Gründer nicht möglich.
Solche Modelle sind dank der OECD und des durch ihr initiierten automatischen Informationsaustauschs nicht mehr möglich.
Waren diese schon immer illegal, blieben sie doch unentdeckt. Durch den Austausch von Kontoinformationen ist diesem Treiben endgültig ein Riegel vorgeschoben worden.

Welche Länder tauschen Informationen aus?
Alle OECED-Mitgliedsstaaten. Ausnahmen sind Georgien, Montenegro, Ukraine und ein paar weitere kleine Staaten. Die meisten verfügen über kein stabiles Finanzsystem.

Funktioniert dieser Informationsaustausch wirklich?
Ganz klar: Ja!
Im Jahr 2019 tauschte die Schweiz mit 75 Staaten Informationen zu rund 3,1 Millionen Finanzkonten aus. In Deutschland liegen bereits Daten von über 4 Mio. Bundesbürgern mit Konten im Ausland vor.

Allein der Gedanke noch ein Konto im Ausland zu eröffnen, um Steuern zu sparen, ist daher verschwendete Zeit.

Besteuerung von Gewinnen einer Kapitalgesellschaft

Eine deutsche GmbH zahlt Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, was ca. 30-32% Steuerlast ergibt.
Die Gesellschafter zahlen 26,375% Kapitalertragsteuer.
Die Gesamtsteuerlast beträgt damit etwa 50%.

Lassen sich diese Steuern vermeiden?

Der Gesellschafter mit Wohnsitz Deutschland ist zur Zahlung der Kapitalertragsteuern verpflichtet. Es gilt das Welteinkommenprinzip. Gründet der Gesellschafter ein Unternehmen in Frankreich, wird die erhaltene Dividende dennoch in Deutschland besteuert.
In einigen Ländern werden Quellensteuern auf Dividenden erhoben. Viele Doppelbesteuerungsabkommen der BRD sorgen dafür, dass solche Quellensteuern auf die in Deutschland zu entrichtende Kapitalertragsteuer angerechnet wird, sodass die Steuerlast nicht steigt.

Die Körperschaft kann die Steuerlast deutlich verringern. Mit 30-32% Unternehmenssteuerlast ist Deutschland im europäischen Vergleich eines der Spitzensteuerländer.
Länder mit deutlich geringeren Steuern sind hingegen Malta, Zypern, Rumänien, Ungarn, Litauen und weitere.

Es gelten folgende Grundsätze:

  • Zahlen Sie kein Lehrgeld durch den Versuch veraltete Modelle

Die heutige Situation